
Bewerbungsbild selber machen: Dein Guide für professionelle Ergebnisse
Erfahre, wie du dein Bewerbungsbild selber machen kannst. Mit unserer Anleitung erstellst du mit dem Handy ein Foto, das jeden Personaler überzeugt.

Du möchtest dein Bewerbungsbild selber machen und das in einer Qualität, die Personaler wirklich überzeugt? Das geht – und zwar richtig gut! Mit der richtigen Technik, etwas Vorbereitung und den Tipps aus diesem Guide gelingt dir ein Foto, das deine Bewerbung sichtbar aufwertet. Ganz ohne einen teuren Termin beim Fotografen.
Warum ein gutes Bewerbungsbild Türen öffnet
Ein Bewerbungsbild ist so viel mehr als nur ein Passfoto im Lebenslauf. Sieh es als deine visuelle Visitenkarte. Es ist oft der allererste persönliche Eindruck, den ein Personaler von dir bekommt. Und bei einem Stapel von Bewerbungen entscheidet dieser erste Moment unbewusst mit darüber, ob deine Unterlagen mit echtem Interesse oder nur flüchtig überflogen werden.
Dein Foto transportiert auf den ersten Blick Professionalität, Sorgfalt und Sympathie. Ein hochwertiges Bild signalisiert: „Ich nehme diese Bewerbung und das Unternehmen ernst.“ Es geht darum, Kompetenz auszustrahlen, ohne unnahbar zu wirken, und dabei authentisch zu bleiben.
Die Psychologie des ersten Eindrucks verstehen
Wir Menschen sind so gestrickt: Innerhalb von Sekundenbruchteilen ziehen wir Rückschlüsse aus einem Gesicht. Ein offener, freundlicher Blick und eine gepflegte Erscheinung bauen sofort Vertrauen auf. Das ist keine oberflächliche Spielerei, sondern ein tief verankerter psychologischer Mechanismus. Ein selbstgemachtes Foto, das genau diese Kriterien erfüllt, zeigt zudem Eigeninitiative und moderne Kompetenz.
Dieser psychologische Hebel ist im Recruiting-Prozess nicht zu unterschätzen. Eine Studie belegt, dass für über 82 % der HR-Verantwortlichen in Deutschland ein professionelles Bewerbungsfoto ein wichtiges Qualitätsmerkmal ist. Bewerbungen mit einem starken Bild werden als sorgfältiger und vertrauenswürdiger eingestuft. Das erhöht deine Chancen auf eine Einladung zum Gespräch spürbar. Wenn du tiefer einsteigen willst, wie Fotos die Wahrnehmung von Bewerbungen beeinflussen, findest du hier mehr Infos.
Mehr als nur ein Foto: dein professioneller Auftritt
Ein überzeugendes Bewerbungsfoto ist also ein entscheidender Baustein für deinen Erfolg. Es geht nicht darum, perfekt auszusehen, sondern einen professionellen und sympathischen Eindruck zu hinterlassen. Die gute Nachricht: Dafür brauchst du nicht zwingend ein teures Fotostudio.
Ein gelungenes Bewerbungsbild schafft eine persönliche Verbindung, noch bevor du ein Wort gesagt hast. Es vermittelt deine Motivation und deinen Anspruch an dich selbst – Eigenschaften, die jeder Arbeitgeber schätzt.
Mit den richtigen Methoden kannst du selbst ein Bild erstellen, das von einer Studioaufnahme kaum zu unterscheiden ist. Und falls du den Prozess beschleunigen und auf Nummer sicher gehen möchtest, gibt es heute smarte Alternativen: KI-gestützte Tools können dir helfen, aus einem einfachen Selfie in wenigen Minuten ein perfektes Bewerbungsfoto zu zaubern. So kombinierst du die volle Kontrolle eines selbstgemachten Fotos mit der Qualität eines professionellen Shootings.
Deine Technik für das Heimstudio: So gelingt das Foto
Vergiss teure Studioausrüstung und komplizierte Technik. Wenn du dein Bewerbungsbild selber machen möchtest, hast du das Wichtigste wahrscheinlich schon in deiner Tasche: dein Smartphone. Moderne Handykameras sind heute so leistungsstark, dass sie bei richtiger Anwendung absolut professionelle Ergebnisse liefern können.
Der größte Unterschied liegt nicht in der Kamera selbst, sondern darin, wie du sie einsetzt. Schau dir mal die Einstellungen deiner Kamera-App genauer an. Fast jedes aktuelle Smartphone hat einen Porträtmodus, der den Hintergrund sanft verschwimmen lässt und dich so perfekt in den Mittelpunkt rückt – genau der Effekt, den Fotografen für hochwertige Porträts gezielt einsetzen.

Zusätzlich solltest du die Belichtungskorrektur kennen. Tippe auf dem Bildschirm auf dein Gesicht, damit die Kamera darauf fokussiert und die Belichtung anpasst. Meist erscheint dann ein kleines Sonnensymbol, mit dem du das Bild heller oder dunkler regeln kannst. Eine leicht hellere Einstellung lässt dein Gesicht oft freundlicher und offener wirken. Probier es einfach mal aus.
Das Licht meistern wie ein Profi
Dein wichtigster Verbündeter für ein gelungenes Foto ist und bleibt das Licht. Professionelle Fotografen wissen: Das richtige Licht formt das Gesicht, schafft eine angenehme Stimmung und ist entscheidend für die Bildqualität. Dafür brauchst du aber keine teuren Studioblitze.
Die beste und schmeichelhafteste Lichtquelle ist weiches, natürliches Tageslicht. Positioniere dich für deine Aufnahme seitlich neben einem großen Fenster. Das Licht, das so von der Seite auf dein Gesicht fällt, modelliert deine Züge ganz natürlich und vermeidet harte Schatten, die sich sonst schnell unter den Augen oder am Kinn bilden. Direkte Sonneneinstrahlung solltest du aber unbedingt meiden. Sie führt zu hartem Licht, lässt dich die Augen zusammenkneifen und wirft unschöne, scharfe Schatten.
Profi-Tipp: Um die Schatten auf der fensterabgewandten Seite deines Gesichts aufzuhellen, kannst du dir ganz einfach einen Reflektor bauen. Nimm ein großes Stück Pappe oder einen festen Karton und umwickle es mit Alufolie. Halte oder stelle diesen DIY-Reflektor so auf, dass er das Fensterlicht sanft auf die schattige Gesichtshälfte lenkt. Du wirst den Unterschied sofort sehen.
Der Hintergrund: Die Bühne für deinen Auftritt
Der Hintergrund deines Bewerbungsbildes sollte eine Sache sein: unauffällig. Der Fokus muss zu 100 % auf dir liegen. Eine unruhige Umgebung mit Details wie Bücherregalen, Postern oder Türrahmen lenkt sofort ab und wirkt unprofessionell.
Die einfachste und effektivste Lösung ist eine neutrale, einfarbige Wand. Helle Töne wie Weiß, Hellgrau oder ein sehr dezentes Beige sind ideal. Diese Farben wirken modern, sauber und stehlen dir nicht die Show. Achte darauf, dass die Wand frei von Flecken, Mustern oder Schattenwürfen durch ungleichmäßige Beleuchtung ist.
Was, wenn du keine passende Wand hast? Kein Problem. Wenn du dich mit Bildbearbeitung auskennst, kannst du den Hintergrund später digital austauschen. Bist du dir unsicher oder möchtest ein perfektes Ergebnis garantieren, helfen dir spezialisierte Anbieter weiter. Bei uns kannst du professionelle Portraitfotos erstellen lassen, die eine makellose Studio-Umgebung simulieren – ganz ohne, dass du dein Zuhause verlassen musst. So unterstreichst du deine Kompetenz und hinterlässt bei jedem Personaler einen erstklassigen Eindruck.
Dein Auftritt vor der Kamera: Kleidung, Haltung und Ausdruck

Nachdem die Technik steht, rücken wir das Wichtigste in den Fokus: dich. Dein Auftritt vor der Kamera ist der entscheidende Faktor, der deinem Bewerbungsbild Charakter und Professionalität verleiht. Es geht darum, eine Verbindung aufzubauen, noch bevor der Personaler die erste Zeile deines Lebenslaufs liest.
Deine Kleidung, deine Haltung und dein Gesichtsausdruck spielen hier zusammen, um eine klare Botschaft zu senden: Du bist kompetent, sympathisch und die richtige Person für den Job.
Das richtige Outfit für deinen Erfolg
Die Kleiderwahl ist dein erster nonverbaler Gruß an den potenziellen Arbeitgeber. Die goldene Regel lautet: Kleide dich so, wie du auch zum Vorstellungsgespräch für diese Position gehen würdest – vielleicht sogar eine Spur eleganter. Damit zeigst du auf den ersten Blick, dass du die Unternehmenskultur verstehst und respektierst.
Ein paar bewährte Tipps aus der Praxis:
Farben mit Bedacht wählen: Gedeckte, ruhige Farben wie Dunkelblau, Anthrazit, Grau, Bordeaux oder sanfte Pastelltöne sind eine sichere Bank. Sie wirken professionell und lenken nicht von deinem Gesicht ab. Auf grelle Neonfarben oder unruhige Muster solltest du verzichten.
Der Klassiker funktioniert immer: Ein gut sitzender Blazer oder ein hochwertiges Hemd bzw. eine Bluse sind fast immer die richtige Entscheidung. Achte darauf, dass die Kleidung faltenfrei und sauber ist – das klingt selbstverständlich, wird aber oft übersehen.
Den Branchencode beachten: Bewirbst du dich in einer konservativen Branche wie bei einer Bank oder Versicherung, ist ein klassischer Business-Look Pflicht. In der Kreativ- oder Tech-Branche darf es oft etwas legerer sein, aber auch hier gilt: Gepflegt und professionell schlägt zu lässig.
Unsicherheiten bei der Kleiderwahl sind völlig normal. Um dir die Entscheidung zu erleichtern, findest du in unserem Ratgeber weitere detaillierte Tipps zum perfekten Bewerbungsfoto Outfit, abgestimmt auf verschiedene Branchen und Positionen.
Körperhaltung, die Selbstbewusstsein ausstrahlt
Deine Haltung spricht Bände über dein Selbstvertrauen. Eine aufrechte, aber entspannte Körperhaltung signalisiert Offenheit und Souveränität. Vermeide eine frontale Pose direkt zur Kamera, denn diese kann schnell steif und konfrontativ wirken.
Probier stattdessen mal Folgendes aus: Dreh deinen Körper leicht zur Seite, etwa in einem 45-Grad-Winkel, und wende dann nur deinen Kopf zurück zur Kamera. Diese leichte Drehung wirkt dynamischer und schmeichelt der Figur. Achte darauf, dass deine Schultern entspannt nach hinten und unten fallen – das öffnet den Brustkorb und vermittelt sofort mehr Präsenz.
Ein kleiner Trick mit großer Wirkung: Stell dir vor, du wirst an einem Faden, der an deinem Hinterkopf befestigt ist, sanft nach oben gezogen. Das richtet deine Wirbelsäule automatisch auf und sorgt für eine stolze, aber natürliche Haltung.
Dein Lächeln als Türöffner
Dein Gesichtsausdruck ist der Schlüssel zur Sympathie. Ein gequältes Grinsen wird sofort entlarvt und wirkt unauthentisch. Das Ziel ist ein freundlicher, offener und ehrlicher Ausdruck. Ein leichtes Lächeln, bei dem auch deine Augen mitlachen, ist oft die beste Wahl.
Fühlst du dich vor der Kamera verkrampft? Keine Sorge, das geht vielen so. Hier ein paar Übungen, die wirklich helfen:
Der „Denk-Trick“: Denke an etwas wirklich Schönes – einen Erfolg, einen lustigen Moment mit Freunden, deinen nächsten Urlaub. Diese positiven Gedanken spiegeln sich ganz natürlich in deinem Gesicht wider.
Die Lockerungsübung: Massiere kurz deine Wangenknochen und Kiefermuskulatur. Gähne herzhaft oder schneide ein paar Grimassen, um die Gesichtsmuskeln zu entspannen, bevor du die Aufnahme machst.
Letztendlich zählt Authentizität. Ein professionelles Foto soll Wertschätzung für den Bewerbungsprozess signalisieren. Eine Umfrage zeigt, dass sich fast jeder vierte Bewerber schon einmal gegen eine Stelle entschieden hat, weil er sich im Prozess nicht wertgeschätzt fühlte. Dein Bild kann hier den ersten positiven Akzent setzen.
Wenn du unsicher bist, ob du den richtigen Ausdruck selbst einfangen kannst, kann eine KI-gestützte Lösung eine echte Erleichterung sein. Anstatt dich mit dem Posing zu stressen, kannst du später aus vielen KI-generierten Varianten deines Porträts diejenige auswählen, die deine Persönlichkeit am besten trifft.
Die perfekte Aufnahme Schritt für Schritt
So, jetzt wird's ernst. Mit der passenden Vorbereitung und Technik bringen wir die Theorie in die Praxis und schießen dein eigenes Bewerbungsfoto. Keine Sorge, dafür brauchst du kein professionelles Fotostudio – dein Zimmer und ein Fenster sind alles, was du benötigst.
Als Erstes richtest du dein kleines „Heimstudio“ ein. Stell dich seitlich zu einem Fenster. Das weiche, natürliche Licht von der Seite ist pures Gold, weil es dein Gesicht schmeichelhaft modelliert und harte Schatten vermeidet. Dein Smartphone platzierst du direkt gegenüber von dir, idealerweise auf Augenhöhe. Ein stabiler Stand ist hier wirklich das A und O, um verwackelte Bilder zu verhindern.
Stabilität und Auslösung meistern
Kein Stativ zur Hand? Absolut kein Problem. Ein einfacher Stapel Bücher auf einem Tisch oder einer Kommode tut es auch. Das Wichtigste ist nur, dass dein Handy absolut sicher und wackelfrei positioniert ist.
Damit du nicht verkrampfst, während du versuchst, den Auslöser zu drücken und gleichzeitig gut auszusehen, gibt es zwei simple, aber geniale Tricks:
Der Selbstauslöser: Stell einen Timer auf 3 oder 10 Sekunden ein. Das gibt dir genug Zeit, um nach dem Antippen des Auslösers eine entspannte Haltung einzunehmen, die Schultern zu lockern und ein natürliches Lächeln aufzusetzen.
Der Fernauslöser-Hack: Viele kabelgebundene Headsets haben eine eingebaute Fernauslöser-Funktion. Steck sie einfach in dein Handy und drück die „Lauter“- oder „Leiser“-Taste am Kabel, um ein Foto zu machen. So kannst du ganz entspannt aus der Ferne auslösen, ohne das Handy zu berühren.
Diese Infografik fasst die ideale Haltung für ein professionelles Bewerbungsbild noch einmal zusammen.

Die Grafik macht deutlich, worauf es ankommt: eine leicht gedrehte Körperhaltung, entspannte Schultern und ein freundlicher, offener Gesichtsausdruck. Genau dieser Mix strahlt gleichzeitig Kompetenz und Sympathie aus.
Die Kunst der Auswahl: So findest du das beste Bild
Jetzt kommt der vielleicht wichtigste Teil des Shootings: Mache viele, viele Fotos. Drück nicht nur einmal ab, sondern schieß eine ganze Serie. Variiere dabei ganz leicht deine Haltung, die Neigung deines Kopfes und deinen Gesichtsausdruck. Lächle mal ein bisschen mehr, mal etwas weniger, schau mal ernster, aber bleib dabei immer freundlich.
Du wirst überrascht sein, wie kleine Veränderungen eine riesige Wirkung haben können. Oft ist es ein kaum merklicher Unterschied im Mundwinkel oder in den Augen, der ein gutes von einem perfekten Foto unterscheidet.
Nach dem Shooting geht es an die Auswahl. Mein Tipp: Übertrage alle Bilder auf deinen Computer, um sie auf einem großen Bildschirm in Ruhe beurteilen zu können. Das hilft enorm.
Sortiere im ersten Schritt grob aus und lösche alles, was unscharf oder technisch unsauber ist. Bei den übrigen Bildern konzentrierst du dich auf folgende Punkte:
Schärfe: Sind deine Augen wirklich klar und scharf abgebildet? Das ist entscheidend.
Ausdruck: Wirkt dein Blick offen, selbstbewusst und sympathisch? Welches Foto repräsentiert dich und deine Persönlichkeit am besten?
Bildausschnitt: Ist der Ausschnitt passend (also Kopf und Schultern)? Ist genug Platz um dich herum, um das Bild später noch zuschneiden zu können?
Wähle am Ende deine Top 3 bis 5 Favoriten aus. Diese bilden die perfekte Grundlage für die abschließende Nachbearbeitung im nächsten Schritt.
Fällt dir die objektive Auswahl schwer oder bist du unsicher, welcher Ausdruck bei Personalern am besten ankommt? Das ist total verständlich. Wenn du dir diesen Schritt sparen und direkt zu professionellen Ergebnissen kommen möchtest, kann unser KI-gestützter Service helfen. Wir erstellen aus deinen Selfies eine breite Auswahl an perfekten Porträts, aus denen du nur noch deinen Favoriten für LinkedIn oder deine Bewerbung auswählen musst.
Die Nachbearbeitung: Der letzte Schliff mit Apps & KI
Dein Roh-Foto ist im Kasten – das ist schon mal die halbe Miete. Aber der wirklich professionelle Schliff, der dein selbstgemachtes Bewerbungsbild von einem einfachen Schnappschuss abhebt, entsteht erst in der Nachbearbeitung. Hier verleihst du deinem Foto den finalen, überzeugenden Look.
Keine Sorge, du musst dafür kein Design-Profi sein. Moderne Apps und KI-Tools machen es dir heute unglaublich einfach, beeindruckende Ergebnisse zu erzielen. Das Ziel ist dabei immer, dein Foto zu optimieren, nicht zu verfremden. Deine Authentizität bleibt das Wichtigste.
Grundlegende Optimierung mit kostenlosen Apps
Für die ersten, entscheidenden Korrekturen sind kostenlose Apps wie Snapseed (von Google) oder Adobe Lightroom Mobile perfekt geeignet. Lade dir eine davon herunter und konzentriere dich auf diese drei zentralen Anpassungen:
Helligkeit und Kontrast: Helle dein Bild bei Bedarf leicht auf, damit es freundlicher und offener wirkt. Eine sanfte Erhöhung des Kontrasts sorgt für mehr Tiefe und lässt die Farben knackiger erscheinen.
Weißabgleich: Manchmal hat ein Foto einen leichten Farbstich, weil das Licht vielleicht zu gelblich oder bläulich war. Mit dem Weißabgleich-Werkzeug neutralisierst du das ganz einfach und sorgst für natürliche Hauttöne.
Zuschnitt: Schneide das Bild so zu, dass du im klassischen Porträtausschnitt (also Kopf und Schultern) zu sehen bist. Achte auf eine harmonische Platzierung, zum Beispiel nach der Regel des goldenen Schnitts, und lasse in deiner Blickrichtung etwas mehr Platz.
Denk daran: Weniger ist hier absolut mehr. Jede Anpassung sollte so dezent sein, dass sie kaum auffällt. Das Ergebnis soll professionell wirken, aber eben nicht künstlich oder "überbearbeitet".
Der Game-Changer: KI-gestützte Werkzeuge
Während die Grundoptimierung wichtig ist, bringen KI-Tools die Erstellung von Bewerbungsfotos auf ein ganz neues Level. Sie nehmen dir die kompliziertesten Schritte ab und liefern Ergebnisse, die sonst nur im Fotostudio möglich wären.
Eine der größten Herausforderungen bei selbstgemachten Fotos ist oft der Hintergrund. Mit KI kannst du diesen mit nur wenigen Klicks austauschen oder vereinheitlichen und so eine makellose, professionelle Optik erzielen. Schluss mit unruhigen Mustern oder dem improvisierten Bettlaken!
Genauso einfach ist die dezente Retusche. Kleine Hautunreinheiten, abstehende Haare oder Fussel auf dem Blazer lassen sich entfernen, ohne dass dein Gesicht unnatürlich glattgebügelt aussieht. Die besten Tools bewahren die natürliche Hautstruktur und sorgen für ein authentisches Ergebnis. Fragst du dich, welche die beste App für Bewerbungsfotos ist? In unserem weiterführenden Artikel vergleichen wir verschiedene Optionen für dich.
Diese digitalen Möglichkeiten passen perfekt zum modernen Bewerbungsprozess. Bereits 73 % der Fachkräfte zeigten Interesse daran, sich mobil per Smartphone zu bewerben. Das erfordert flexible, digitale Bilder, die sich nahtlos in Online-Portale einfügen lassen. Mehr über diese Entwicklung kannst du in dieser Erhebung zum mobilen Recruiting nachlesen.
Wenn dir der manuelle Aufwand zu groß ist oder du direkt ein perfektes Ergebnis ohne langes Ausprobieren möchtest, ist unser Service die ideale Abkürzung. Du lädst einfach ein gutes Selfie hoch, und unsere KI erledigt den Rest – vom perfekten Hintergrund über das passende Business-Outfit bis zur professionellen Retusche. So erhältst du garantiert überzeugende Bewerbungsbilder, ohne dich selbst in die Tiefen der Bildbearbeitung einarbeiten zu müssen.
FAQ: Häufige Fragen zum selbstgemachten Bewerbungsbild
Wenn du dein Bewerbungsfoto selber machst, kommen am Ende oft noch ein paar spezifische Fragen auf. Das ist ganz normal – der Teufel steckt ja bekanntlich im Detail. Damit du mit voller Überzeugung dein perfektes Foto schießen kannst, klären wir hier die häufigsten Unsicherheiten.
Welche Dateigröße und welches Format sind ideal?
Für Online-Bewerbungen ist das JPG-Format der absolute Standard. Richtig wichtig ist aber die Dateigröße: Halte sie am besten unter 1 MB. Viele Bewerbungsportale haben nämlich strenge Upload-Limits, und nichts ist ärgerlicher, als wenn dein Bild deswegen abgelehnt wird.
Eine Auflösung von rund 600 x 900 Pixeln bei 300 dpi ist perfekt. Damit bleibt dein Bild auf dem Bildschirm gestochen scharf. Hebe dir aber auf jeden Fall die hochauflösende Originaldatei auf – man weiß ja nie, ob du das Foto nicht doch mal für ein gedrucktes Deckblatt brauchst.
Ist ein Lächeln auf dem Bewerbungsfoto Pflicht?
Eine Pflicht ist es nicht, aber fast immer ein riesiger Vorteil. Ein Lächeln lässt dich sofort sympathischer, offener und nahbarer wirken. Es muss aber kein breites Grinsen sein. Ein freundlicher, offener Ausdruck mit einem leichten, geschlossenen Lächeln wirkt oft am professionellsten und souveränsten.
Dein Ausdruck sollte natürlich zur Branche passen. In einem kreativen Umfeld darf das Lächeln ruhig etwas herzlicher ausfallen. In sehr konservativen Branchen wie dem Finanz- oder Rechtswesen ist ein neutraler, aber dennoch freundlicher Blick oft die sicherere Wahl.
Sieht man den Unterschied zu einem Handyfoto wirklich?
Ganz ehrlich: Nein, nicht unbedingt. Die Kameras in modernen Smartphones sind so gut, dass bei richtiger Umsetzung – also mit gutem Licht, einem ruhigen Hintergrund und einer sauberen Nachbearbeitung – kein relevanter Unterschied zu einem einfachen Studiofoto erkennbar ist.
Personaler achten viel mehr auf den professionellen Gesamteindruck: Stimmen Outfit und Haltung? Ist der Ausdruck überzeugend? Ein top gemachtes Handyfoto schlägt ein liebloses oder veraltetes Studiofoto um Längen.
Sollte das Foto in Farbe oder Schwarz-Weiß sein?
Im deutschsprachigen Raum sind Farbfotos der absolute Standard. Personaler erwarten sie schlichtweg, denn sie wirken lebendiger, persönlicher und moderner.
Ein Schwarz-Weiß-Foto kann zwar in sehr kreativen Berufen (zum Beispiel als Fotograf, Designer oder Künstler) als bewusstes Stilmittel funktionieren. Es birgt aber immer das Risiko, dass du distanziert oder unnahbar rüberkommst. Wenn du unsicher bist, bist du mit Farbe immer auf der sicheren Seite.
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