
Wie macht man ein gutes Selfie? Tipps für perfekte Fotos
Lerne, wie macht man ein gutes Selfie! Entdecke Profi-Tipps zu Licht, Pose und Bearbeitung, um aus jedem Foto das Beste herauszuholen. Klick für den Guide!

Du fragst dich, wie man ein gutes Selfie macht? Ganz einfach: Achte auf schönes, weiches Licht, halte die Kamera ein kleines Stück über Augenhöhe und suche dir einen ruhigen Hintergrund. Dein Smartphone ist dafür dein wichtigstes Werkzeug, und mit ein paar kleinen Kniffen verwandelst du einfache Schnappschüsse in beeindruckende Porträts.
Der direkte Weg zu besseren Selfies
Ein gutes Selfie ist heute viel mehr als nur ein Foto – es ist deine digitale Visitenkarte, egal ob auf Social Media oder im beruflichen Umfeld. Die beste Nachricht zuerst: Du brauchst dafür keine sündhaft teure Ausrüstung. Dein Smartphone, das du ohnehin jeden Tag bei dir trägst, ist der Schlüssel zu wirklich starken Aufnahmen.
Die Zahlen sprechen hier eine klare Sprache: In Deutschland werden 92,5 Prozent aller Fotos mit dem Smartphone aufgenommen. Weltweit knipsen wir täglich rund 92 Millionen Selfies, und der durchschnittliche Deutsche hat fast 2.800 Fotos auf seinem Handy gespeichert. Dein Telefon ist also längst kein reines Kommunikationsmittel mehr, sondern ein echtes Kreativ-Werkzeug. Wenn du tiefer in die Rolle des Smartphones in der Fotografie eintauchen willst, wirf mal einen Blick auf die spannenden Statistiken bei photoaid.com.
Die Grundlagen für ein starkes Foto
Bevor wir uns gleich um Licht und Posen kümmern, fangen wir bei den absoluten Basics an. Oft sind es nämlich die kleinsten Handgriffe, die den größten Unterschied machen.
Dazu gehören vor allem drei Dinge:
Stabiler Halt: Halte dein Smartphone mit beiden Händen, um fiese Wackler zu vermeiden. Ein unscharfes Bild kann selbst das beste Motiv ruinieren. Ganz einfache Physik.
Saubere Linse: Einmal kurz vor der Aufnahme über die Kameralinse wischen. Klingt banal, aber Fingerabdrücke und Staub sind die häufigsten Gründe für milchige, unscharfe Fotos.
Fokus setzen: Tippe auf dem Bildschirm direkt auf dein Gesicht, um sicherzustellen, dass der Fokus auch wirklich sitzt. Moderne Smartphones erledigen das oft automatisch, eine manuelle Kontrolle schadet aber nie.
Diese Grafik fasst den Prozess vom ersten Gedanken bis zum fertigen Bild schön zusammen.

Man sieht ganz gut: Ein gelungenes Selfie ist ein Dreiklang aus Licht, Winkel und einer cleveren Nachbearbeitung – alles Schritte, die du locker selbst in der Hand hast.
Ein gelungenes Selfie ist kein Zufall, sondern das Ergebnis bewusster Entscheidungen. Es spiegelt nicht nur wider, wie du aussiehst, sondern auch, wie du gesehen werden möchtest.
Gerade wenn es um einen professionellen Auftritt geht, zum Beispiel für deine Bewerbung, sind diese Details Gold wert. Während ein Schnappschuss für Freunde schnell gemacht ist, braucht ein Foto für den Job einfach mehr Sorgfalt. Manchmal ist ein hochwertiges Selfie der erste Schritt, aber für den perfekten Eindruck kann eine professionelle Umwandlung den entscheidenden Unterschied machen. Wenn du aus deinem besten Selfie ein Bewerbungsfoto erstellen lassen möchtest, das Personalverantwortliche wirklich überzeugt, sind wir für dich da.
Typische Selfie-Fehler und ihre schnelle Lösung
Jeder hat schon mal ein Selfie gemacht, das einfach nicht gut aussah. Meistens liegt es an denselben kleinen Fehlern. Die gute Nachricht: Sie sind superleicht zu beheben. Diese Tabelle zeigt dir die häufigsten Probleme und wie du sie im Handumdrehen löst.
Das Problem | Die einfache Lösung |
|---|---|
Harte Schatten im Gesicht | Fotografiere bei indirektem Tageslicht (z.B. vor einem Fenster) statt in der prallen Sonne. |
Doppelkinn oder unvorteilhafter Winkel | Halte die Kamera leicht über Augenhöhe und strecke den Hals etwas nach vorne. |
Unruhiger oder chaotischer Hintergrund | Suche dir eine neutrale Wand oder einen ruhigen Hintergrund ohne ablenkende Details. |
Verschwommenes oder unscharfes Bild | Halte das Handy mit beiden Händen stabil und wische kurz über die Linse. |
Geisterhafter Blick (Selfie im Dunkeln mit Blitz) | Schalte den Frontblitz aus und suche dir eine bessere Lichtquelle oder nutze den Bildschirm als Licht. |
Starres, unnatürliches Lächeln | Atme tief durch, entspanne dein Gesicht und denke an etwas Schönes, bevor du abdrückst. |
Mit diesen einfachen Tricks hebst du deine Selfies sofort auf ein neues Level. Es geht nicht darum, perfekt auszusehen, sondern darum, sich von seiner besten und authentischsten Seite zu zeigen.
Das richtige Licht für dein Selfie finden
Licht ist nicht nur irgendein Detail – es ist das Fundament für jedes gute Selfie. Es entscheidet darüber, ob dein Foto schmeichelhaft und kompetent rüberkommt oder eben nur ein misslungener Schnappschuss bleibt. Die gute Nachricht: Du brauchst keine teure Studioausrüstung, um das Licht wie ein Profi zu lenken. Dein bester Freund ist kostenlos und fast immer da: natürliches Tageslicht.
Stell dir Licht mal wie einen Pinsel vor. Hartes, direktes Licht, wie die pralle Mittagssonne, malt scharfe und oft unvorteilhafte Schatten ins Gesicht. Es betont jede kleine Unebenheit und lässt dich schnell müde oder angespannt aussehen. Weiches, diffuses Licht hingegen ist wie ein Weichzeichner. Es verteilt sich ganz sanft, minimiert harte Kanten und lässt deine Haut glatt und frisch wirken.
Nutze natürliches Licht zu deinem Vorteil
Der einfachste Weg zu weichem Licht führt dich direkt ans Fenster. Positioniere dich so, dass du frontal ins Licht schaust. Das Licht fällt dadurch direkt und gleichmäßig auf dein Gesicht, leuchtet dich perfekt aus und zaubert oft diesen schönen Glanz in die Augen – Profis nennen das „Catchlight“.
Vermeide es unbedingt, mit dem Rücken zum Fenster zu stehen. Das erzeugt starkes Gegenlicht, bei dem dein Gesicht im Dunkeln versinkt und der Hintergrund komplett überbelichtet wird. Dein Smartphone versucht dann zwar, das irgendwie auszugleichen, aber das Ergebnis ist meist ein unscharfes, körniges Bild.
Der entscheidende Unterschied zwischen einem Amateur- und einem Profi-Foto liegt oft darin, wie das Licht genutzt wird. Weiches, frontales Licht ist das Geheimnis hinter schmeichelhaften Porträts, die Authentizität und Kompetenz ausstrahlen.
Besonders magisch ist die sogenannte „goldene Stunde“. Das ist die kurze Zeitspanne nach Sonnenaufgang und kurz vor Sonnenuntergang. Das Licht ist dann extrem weich, warm und golden, was jedem Foto eine fast schon malerische Qualität verleiht.
Typische Lichtfallen und wie du sie meisterst
Klar, manchmal sind die Lichtbedingungen einfach nicht ideal. Aber selbst dann kannst du mit ein paar Tricks noch richtig was rausholen.
Starkes Gegenlicht kreativ nutzen: Anstatt es zu vermeiden, setze es gezielt ein. Wenn die Sonne hinter dir steht, kann sie einen leuchtenden Schein um deine Haare und Schultern erzeugen (Rim Light). Tippe auf dem Bildschirm auf dein Gesicht, damit die Kamera die Belichtung anpasst und du nicht nur als schwarze Silhouette zu sehen bist.
Kein Tageslicht verfügbar? Wenn du drinnen fotografieren musst, schnapp dir eine einfache Lampe. Positioniere sie leicht erhöht und seitlich von dir, aber niemals direkt von oben (das erzeugt unschöne Schatten unter Augen und Nase) oder von unten (der klassische „Horrorfilm-Effekt“). Eine Lampe mit Schirm macht das Licht automatisch weicher.
Ringlichter für die perfekte Ausleuchtung: Ein kleines Ringlicht für dein Smartphone ist eine günstige Investition, die sich sofort bezahlt macht. Es sorgt für eine schattenfreie, gleichmäßige Ausleuchtung und das charakteristische runde Catchlight in den Augen, das Porträts so lebendig macht.
Gerade wenn du ein Foto für einen professionellen Kontext wie eine Bewerbung brauchst, ist das Licht absolut entscheidend. Ein gutes Licht-Setup ist die Grundlage für ein Bild, das nicht nur dich, sondern auch deine Sorgfalt zeigt. Falls du merkst, dass die Lichtverhältnisse zu Hause schwierig sind, du aber trotzdem ein perfektes Ergebnis brauchst, können wir dir helfen. Wir nehmen dein bestes Selfie und verwandeln es mit professioneller KI-Technologie in ein tadelloses Bewerbungsfoto – mit perfektem Licht, ganz egal, unter welchen Bedingungen das Original entstanden ist.
Deine Schokoladenseite durch Winkel und Pose betonen
Okay, das perfekte Licht hast du gefunden. Was kommt jetzt? Der nächste entscheidende Schritt auf dem Weg zu einem wirklich guten Selfie: dein Winkel und deine Pose. Diese beiden Elemente formen, wie du im Bild wirkst, und können den Unterschied zwischen einem flachen Schnappschuss und einem dynamischen Porträt ausmachen. Es geht darum, deine besten Merkmale hervorzuheben und eine Haltung zu finden, die Selbstbewusstsein ausstrahlt.

Der altbekannte Tipp, die Kamera leicht von oben zu halten, hat absolut seine Berechtigung. Eine leicht erhöhte Kameraposition lässt die Augen größer wirken und die Kinnlinie definierter erscheinen. Das ist ein einfacher Trick, der fast immer funktioniert und eine schmeichelhafte Perspektive schafft.
Aber beschränk dich nicht nur darauf.
Experimentiere, indem du dein Gesicht leicht zur Seite drehst. Fast jeder hat eine „Schokoladenseite“, auf der er sich fotogener fühlt. Finde deine, indem du einfach ein paar Test-Selfies aus verschiedenen Winkeln schießt. Du wirst schnell merken, welche Seite deine Gesichtszüge am vorteilhaftesten zur Geltung bringt.
Körpersprache und Haltung gezielt einsetzen
Ein gutes Selfie ist mehr als nur dein Gesicht. Deine Körperhaltung beeinflusst die gesamte Bildwirkung. Anstatt frontal und steif zur Kamera zu stehen, drehe deine Schultern leicht ein. Diese kleine Drehung bricht die starre Linie auf, schafft eine dynamischere Silhouette und lässt dich schlanker und engagierter wirken.
Achte auch auf deinen Hals. Strecke ihn leicht nach vorne und oben, als würde eine unsichtbare Schnur deinen Kopf sanft nach oben ziehen. Dieser simple Kniff verhindert ein Doppelkinn und sorgt für eine elegante, gestreckte Halspartie. Es mag sich anfangs etwas komisch anfühlen, aber der Effekt auf dem Foto ist enorm.
Ein natürlicher Gesichtsausdruck ist nicht das Ergebnis von Glück, sondern von Entspannung. Atme tief durch, denk an etwas Lustiges und nutze den Serienbildmodus, um den perfekten, authentischen Moment einzufangen.
Vielen Menschen fällt ein natürliches Lächeln auf Kommando schwer. Der Schlüssel liegt in der Entspannung. Wenn du dich vor der Kamera verkrampfst, sieht man das sofort. Versuche, nicht an das Foto zu denken, sondern an ein schönes Erlebnis. Der Burst-Modus deines Smartphones ist hier dein bester Freund: Mache eine schnelle Serie von Aufnahmen, während du dich leicht bewegst und deinen Ausdruck variierst. In den 10 bis 20 Fotos ist garantiert ein natürlicher, perfekter Moment dabei.
Gerade wenn du ein Foto für professionelle Zwecke wie LinkedIn oder sogar eine Bewerbung brauchst, sind diese Techniken Gold wert. Ein selbstbewusster Winkel und eine offene Haltung transportieren Kompetenz. Solltest du ein herausragendes Selfie geschossen haben, aber unsicher sein, ob es den Anforderungen genügt, können wir es für dich perfektionieren. Wir verwandeln dein bestes Bild in ein professionelles Bewerbungsfoto, das jeden Personalverantwortlichen überzeugt.
Deinen Hintergrund für ein perfektes Selfie gestalten
Ein gutes Selfie erzählt eine Geschichte – und der Hintergrund spielt dabei eine entscheidende Rolle. Er ist mehr als nur die Kulisse; er ist ein aktives Gestaltungselement, das deinem Foto Tiefe und Kontext gibt. Ein unruhiger oder unpassender Hintergrund, wie das klassische Chaos im Jugendzimmer, lenkt gnadenlos von dir ab.
Dein Ziel sollte es sein, eine Umgebung zu finden, die dich unterstützt, anstatt mit dir um Aufmerksamkeit zu konkurrieren. Eine ruhige, einfarbige Wand ist immer ein sicherer Start. Aber auch spannende Texturen wie eine Ziegelmauer, eine grüne Hecke oder ein Bücherregal können deinem Bild Charakter verleihen, ohne zu sehr zu dominieren.

Komposition für mehr Spannung nutzen
Um deinem Selfie sofort eine professionellere Note zu geben, solltest du die Drittel-Regel anwenden. Stell dir vor, dein Bild wird durch zwei horizontale und zwei vertikale Linien in neun gleiche Rechtecke geteilt. Anstatt dich steif in die Mitte zu setzen, positioniere dein Gesicht oder deine Augen auf einem der Schnittpunkte. Diese asymmetrische Anordnung wirkt auf das menschliche Auge viel harmonischer und spannender als eine starre, zentrale Platzierung.
Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Tiefenschärfe. Moderne Smartphones bieten einen Porträtmodus, der genau das meisterhaft umsetzt. Dieser Modus simuliert den sogenannten Bokeh-Effekt teurer Kameras: Du bleibst gestochen scharf, während der Hintergrund sanft verschwimmt. Das hebt dich sofort vom Hintergrund ab und verleiht dem Bild eine hochwertige, durchdachte Anmutung.
Gerade für ein Business-Selfie, das du vielleicht für LinkedIn oder eine Bewerbung nutzen möchtest, ist dieser Effekt Gold wert. Er schafft eine klare visuelle Hierarchie und lenkt den Fokus zu 100 % auf dich. Details, wie du den idealen Hintergrund und das passende Licht für Bewerbungsfotos wählst, sind entscheidend und können den ersten Eindruck maßgeblich prägen.
Ein bewusst gewählter, unscharfer Hintergrund hebt nicht nur dich hervor, sondern signalisiert auch Sorgfalt und ein Auge für Details – Eigenschaften, die auch im Berufsleben geschätzt werden.
Kreative Ideen für deinen Hintergrund
Schau dich einfach mal in deiner Umgebung um. Oft bieten ganz alltägliche Elemente den besten Rahmen für dein Foto.
Natürliche Rahmen: Nutze einen Türrahmen, ein Fenster oder den Bogen einer Brücke, um dein Selfie einzurahmen. Das schafft eine natürliche Vignette und lenkt den Blick des Betrachters direkt auf dich.
Architektonische Linien: Verwende die Linien von Gebäuden, Treppen oder Geländern, um das Auge durch das Bild zu führen. Diese sogenannten führenden Linien erzeugen eine dynamische und interessante Komposition.
Ein durchdachter Hintergrund ist essenziell, besonders wenn dein Selfie einen professionellen Zweck erfüllen soll. Ein gutes Bild, bei dem Licht, Pose und Hintergrund stimmen, ist eine starke Basis. Falls du jedoch absolute Sicherheit für deine Bewerbung brauchst, können wir dein bestes Selfie nehmen und es in ein perfektes, normgerechtes Bewerbungsfoto umwandeln. So stellst du sicher, dass dein erster Eindruck nicht nur gut, sondern überzeugend ist.
Dein perfektes Finish: Fotos mit Apps und Filtern veredeln
Du hast ein gutes Selfie im Kasten, aber irgendetwas fehlt noch für den letzten Schliff? Keine Sorge, das ist völlig normal. Willkommen in der Welt der Bildbearbeitung! Fast jedes professionelle Foto, das du heute siehst, wurde nachbearbeitet. Es geht dabei nicht darum, dich unkenntlich zu machen, sondern darum, das Beste aus deiner Aufnahme herauszuholen und sie ganz dezent zu optimieren.
Die meisten Smartphones bringen schon von Haus aus ziemlich gute Werkzeuge zur Bildbearbeitung mit. Zusätzlich gibt es unzählige Apps, die dir noch mehr Kontrolle über das Ergebnis geben. Egal, welches Tool du am Ende nutzt, die Grundprinzipien bleiben eigentlich immer dieselben. Konzentrier dich am besten auf die vier wichtigsten Regler, um dein Selfie auf das nächste Level zu heben.
Die Grundlagen der Bildoptimierung
Die wahre Kunst der Nachbearbeitung liegt in der Balance. Weniger ist hier fast immer mehr. Dein Ziel sollte ein authentisches Ergebnis sein, das deine Persönlichkeit unterstreicht, anstatt sie hinter einer digitalen Maske zu verstecken.
Helligkeit: Ist dein Foto einen Tick zu dunkel geraten? Ein leichtes Anheben der Helligkeit kann wahre Wunder wirken und dein Gesicht sofort freundlicher strahlen lassen.
Kontrast: Dieser Regler steuert den Unterschied zwischen den hellsten und dunkelsten Bereichen im Bild. Ein bisschen mehr Kontrast macht die Farben kräftiger und lässt das gesamte Foto knackiger erscheinen.
Sättigung: Mit der Sättigung beeinflusst du die Intensität der Farben. Hier ist aber Vorsicht geboten: Eine zu hohe Sättigung lässt deinen Hautton schnell unnatürlich orange aussehen. Geh hier also besonders behutsam vor.
Schärfe: Ein Hauch mehr Schärfe kann feine Details wie deine Augen oder die Haarstruktur wunderbar betonen. Übertreib es aber nicht, sonst wirkt das Bild schnell körnig und unruhig.
Schon allein mit diesen Grundlagen kommst du enorm weit. Gerade wenn es um die Farbwirkung geht, gibt es viel zu entdecken. Erfahre in unserem Ratgeber mehr darüber, wie du die richtigen Farben für dein Bewerbungsfoto wählst, um Kompetenz und Sympathie auszustrahlen.
Hautunreinheiten dezent retuschieren
Ein kleiner Pickel am Morgen oder dunkle Augenringe nach einer kurzen Nacht? Absolut kein Problem. Moderne Apps haben Werkzeuge zur Retusche, die du ganz gezielt einsetzen kannst. Wichtig ist nur, die Natürlichkeit zu bewahren. Anstatt die Haut glattzubügeln wie bei einer Wachsfigur, nutze lieber das „Reparieren“- oder „Klonen“-Werkzeug, um nur punktuelle Störungen zu entfernen. Augenringe solltest du nur ganz leicht aufhellen, anstatt sie komplett verschwinden zu lassen. Deine Haut darf und soll ihre Textur behalten.
Der Schlüssel zu einer guten Retusche ist, dass man sie am Ende nicht sieht. Es geht darum, temporäre Makel zu korrigieren, nicht darum, deine Persönlichkeit zu verändern.
Filter klug einsetzen und nicht übertreiben
Filter können ein starkes Werkzeug sein, aber auch eine echte Falle. Viele verfälschen die Farben total und legen einen unnatürlichen Schleier über das Bild. Die Ästhetik wird dabei oft von populären Apps geprägt. Allein in Deutschland werden im Jahr 2025 voraussichtlich rund 65,5 Millionen Menschen soziale Medien nutzen. Besonders Snapchat ist mit etwa 21,7 Millionen Nutzern extrem beliebt, was die Art und Weise, wie Selfies bearbeitet werden, stark beeinflusst. Mehr über diese Trends erfährst du im Report zur Nutzung von Social Media in Deutschland bei Datareportal.
Wähle also Filter, die deinem Hautton schmeicheln und die allgemeine Stimmung des Fotos positiv unterstützen. Fast jede App erlaubt es dir mittlerweile, die Intensität des Filters anzupassen. Eine Reduzierung auf 20–30 % reicht oft schon völlig aus, um dem Bild eine harmonische Tönung zu verleihen, ohne dass es künstlich wirkt.
Falls du ein perfektes Ergebnis für deine Bewerbung brauchst, aber einfach keine Zeit für die manuelle Bearbeitung hast, sind wir für dich da. Lade dein bestes Selfie hoch und unsere KI-Technologie verwandelt es in ein tadelloses Bewerbungsfoto – professionell optimiert und bereit, um zu überzeugen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ): Deine Antworten rund ums perfekte Selfie

Die Techniken sitzen, die Theorie ist klar – doch oft bleiben am Ende die kleinen, aber entscheidenden Detailfragen offen. In diesem Abschnitt gehe ich auf die häufigsten Unsicherheiten ein, damit du wirklich souverän jedes Selfie meisterst und genau weißt, worauf es ankommt.
Welche Kamera ist besser für Selfies – vorne oder hinten?
Die Frontkamera ist ohne Frage praktisch. Du siehst dich direkt auf dem Bildschirm und kannst den Ausschnitt perfekt kontrollieren. Aber seien wir ehrlich: Die Hauptkamera auf der Rückseite deines Smartphones ist technisch einfach in einer anderen Liga. Sie liefert eine deutlich höhere Bildqualität, mehr Schärfe und viel lebendigere Farben.
Wenn du ein wirklich hochwertiges Selfie planst, das du vielleicht sogar für berufliche Zwecke nutzen möchtest, lohnt sich der kleine Mehraufwand mit der Hauptkamera. Ein einfacher Trick: Nutze den Selbstauslöser oder Sprachbefehle. So kannst du das Handy stabil positionieren und musst es nicht umständlich für die Aufnahme umdrehen.
Wie mache ich ein gutes Selfie mit Brille ohne Spiegelung?
Reflexionen auf Brillengläsern sind ein Klassiker, aber kein unlösbares Problem. Der Schlüssel liegt einzig und allein im Winkel deiner Lichtquelle. Positioniere dich so, dass das Licht nicht frontal, sondern leicht von der Seite oder von oben auf dein Gesicht fällt.
Dein bester Freund ist dabei weiches, diffuses Licht – wie an einem bewölkten Tag oder in der Nähe eines Fensters. Es minimiert harte Spiegelungen von vornherein. Manchmal reicht auch schon eine leichte Drehung des Kopfes, um die Reflexionen elegant aus dem Glas zu bewegen.
Kann ich ein Selfie als Bewerbungsfoto nutzen?
Hier müssen wir ganz klar unterscheiden. Ein typisches Freizeit-Selfie – schnell geknipst im Urlaub oder auf einer Party – ist für eine Bewerbung ein absolutes No-Go. Es wirkt unprofessionell und schmälert deine Chancen erheblich, noch bevor jemand deinen Lebenslauf gelesen hat.
Allerdings kannst du die Techniken aus diesem Guide nutzen, um ein hochwertiges „Business-Selfie“ zu erstellen: ein neutraler Hintergrund, gutes Licht, professionelle Kleidung und ein selbstbewusster Ausdruck sind die Basis. Doch Vorsicht, selbst dann lauern typische Bewerbungsfoto-Fehler, die du unbedingt vermeiden solltest. Für den alles entscheidenden ersten Eindruck ist ein professionell erstelltes Foto fast immer die sicherste Wahl, um Kompetenz und Seriosität auszustrahlen.
Ein Selfie ist für Social Media, ein Porträt ist für deine Karriere. Obwohl die Grenzen heute verschwimmen, signalisiert ein professionelles Bild immer ein höheres Maß an Engagement.
Was hilft gegen einen angespannten Gesichtsausdruck auf Fotos?
Jeder kennt dieses gezwungene Lächeln, das mehr Krampf als Freude ausstrahlt. Die Lösung ist denkbar einfach: Entspann dich! Atme vor der Aufnahme ein paar Mal tief durch, schüttle den Kopf locker aus oder denk an etwas, das dich wirklich zum Lachen bringt.
Ein weiterer Profi-Tipp ist der Serienbildmodus deines Handys. Mach einfach eine schnelle Abfolge von Bildern, während du dich ganz leicht bewegst und deine Mimik variierst. Unter den vielen Aufnahmen findest du garantiert den einen, perfekten Moment, in dem dein Ausdruck authentisch und entspannt wirkt.
Übrigens ist das ein Thema, das alle Altersgruppen betrifft. Selfies sind längst nicht mehr nur ein Ding für junge Leute. Allein auf Facebook sind von den 46,6 Millionen Nutzern in Deutschland die 25- bis 34-Jährigen mit 12,6 Millionen die größte Gruppe. Mehr Details zu diesen Demografien findest du in den aktuellen Social-Media-Statistiken für Deutschland bei NapoleonCat.
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